Tuesday, November 28, 2006

Juli in Edmonton



Meinen Juli in Kanada habe ich in Edmonton in der Provinz Alberta verbracht. Warum Edmonton? Ron & Belinda von Salt Spring Island haben Verwandte dort. Und es war genau im Juli, dass Belinda's Bruder Tom und seine Frau April einen Deutschlandbesuch geplant hatten und in ihrem Haus in Edmonton einen Housesitter brauchten. Das war dann also ich. Nach einer achtstuendigen Busfahrt von Banff via Calgary bin ich am 4.Juli in aller Fruehe um 5:20 morgens in Edmonton angekommen. Das hiehlt Tom aber nicht davon ab, mich abzuholen und ich konnte sogar noch etwas Schlaf nachholen. Besonders viel geschlafen hatte ich auf der Fahrt naemlich nicht und in Calgary musste ich fast zwei Stunden im Busdepot herumsitzen. Das war uebrigens der Moment, and dem ich erstmals die Dimension des kanadischen Busverkehrs begriffen habe. Das Busdepot in Calgary hatte eigentlich den Character eines Bahnhofes. Ich war ja nur die kleinen Depots von Nanaimo, Victoria oder Banff gewoehnt. Und in Tofino war das Busdepot ungefaehr ein unaufgeraeumter Kellerraum gewesen, in dem eine aeltere Dame handschriftilich Tickets ausstellte. In Calgary gibt es eine ganze Reihe von "Bays", von denen Busse in alle Richtungen abfahren und das Depot ist auch um Mitternacht noch voller Reisender. Auf dieser Fahrt habe ich dem Gepaecksystem noch nicht vertraut und habe den grossen Rucksack eigenhaendig von der Haltebucht in die Wartehalle getragen und spaeter wieder zum naechsten Bus. Normalerweise kommt aber ein Gepackstueck mit dem korrekten "Tag" (sprich Taegg) auch so am gewuenschten Zielort an. Mittlerweile spare ich mir die Schlepperei, behalte jedoch ein Auge auf meinen Rucksack und versuche festzustellen, ob er nach einem Umstieg auch im Busbauch unter mir ist. Spaeter in Whitehorse (nach Edmonton) habe ich uebrigens prompt mit jemand zusammengearbeitet, dessen Gepaeck auf dem Weg up north verloren gegangen ist. Soviel dazu...


Meine Housesitting Pflichten in Edmonton umfassten vor allem das Wohlergehen fuer Katze Luna und fuer saemtliche durstige Pflanzen im Garten. Es stellte sich heraus, dass ich nicht nur in einem schoenen Haus leben durfte, sondern dass ich es unverschaemterweise noch nicht einmal grossartig putzen brauchte, denn an einigen Tagen kam weiterhin der Putzmann vorbei :)

April & Tom



Luna


Ich wollte die geplanten vier Wochen nutzen, um etwas Geld zu verdienen. Um einen Job zu finden, war ich unter anderem an der University of Alberta an einer speziellen aeusserst hilfreichen Stelle fuer Studentenjobs (Caree and Placement Services CAPS) Ich las Zeitungen und durchforstete zum Beispiel www.monster.ca, www.craigslist.com und http://jobbank.gc.ca . Letztere Site ist sehr empfehlenswert fuer Jobs ueberall in Kanada. Wer speziell in Alberta zurzeit einen Job sucht, wird keine Probleme haben. Dazu folgende Statistik:
Arbeitslosenquote in Alberta nach Alter

Die Provinz Alberta boomt derzeit aufgrund seiner reichhaltigen Oelsandvorkommen, die Kanada nach Saudi-Arabien zum Land mit den weltweit zweitgroessten Oelreserven macht. Es gibt grossen Bedarf an Arbeitskraeften. Nach Fort McMurray, eines der Oel-Zentren, werden Arbeiter von Edmonton eingeflogen, weil nicht genug Wohnungen vorhanden sind. Eine Highschool-Lehrerin aus Alberta erzaehlte mir, dass viele ihrer Schueler die Schule abbrechen, auf den Oelfeldern arbeiten und weit mehr verdienen, als sie selbst. Ich habe einige informative Ausschnitte aus Artikeln zum Thema hier in den Blog kopiert. Wer nicht interessiert ist, kann die folgenden, kursiv geschriebenen Zeilen getrost uebergehen!

Quellen nachfolgender Zitate:
A Closer Look at Alberta's Oil and Gas Industry
(by Melanie Joy Douglas, Monster.ca)
Alberta's Economy is Unbeatable (by Melanie Joy Douglas, Monster.ca)
Dealing with Alberta's Labour Crunch (by Melanie Joy Douglas, Monster.ca)

"Canada, if not the world, can’t hear enough about the labour shortage in Alberta. There isn’t a better time to be an employer or a worker in this country’s wealthiest province."

"Cindy Hames, Director of Field Personnel Resources for Ensign Energy Services Inc. says that the shortage of workers in Alberta is very real and has not been overstated by the media or government."

"Anyone trained in the skilled trades or other industries directly impacted by the oil and gas industry, such as construction, shouldn’t have any problem finding competitive opportunities in the province. Furthermore, as Hames points out, once emerged in the industry, the career paths are vast for those who have the aptitude and work ethic."

"Alberta's economy is expected to grow by an incredible 6.6% this year alone. With high energy prices continuing, the province’s rapid growth is unlikely to subside any time soon, according to the Conference Board’s Provincial Outlook – Summer 2006."

" 'Among Canadian provinces, Alberta is in a league of its own,' said Marie-Christine Bernard, Associate Director, Provincial Outlook, in a recent statement to the press. 'With oil prices expected to remain high over the next five years, Alberta's boom is not just a temporary phenomenon. It is a more permanent structural change, which is acting as a magnet for workers from other provinces.' "


"On Monday, the Conference Board of Canada announced that Alberta’s labour crunch is likely to get worse. If current trends were to continue, the Conference Board estimates the province’s annual shortfall of workers would reach 332,000 by 2025."



Nun habe ich zwar noch keine abgeschlossene Ausbildung, aber Jobs in Edmonton gab es trotzdem genug. Beim naechstbesten Fastfood-Restaurant wollte ich nun aber auch nicht unbedingt anfangen. Ich habe ungefaehr die erste Woche in Edmonton damit verbracht, mich in der Stadt umzugucken und nach interessanten Jobs zu suchen. Dafuer bin ich viel durch die Stadt gefahren. Einmal war ich bei der Firma "All Weather Windows" und hab meine Bewerbung abgegeben. Das war im aeussersten Nordwesten der Stadt und ich musste ueber eine Stunde busfahren. Beworben habe ich mich auch bei der jaehrlichen Edmontoner Veranstaltung "Capital EX", die auf dem Messegelaende "Northlands Parks" noerdlich Downtown stattfindet. Fuer etwas ueber 50 Dollar habe ich mir eine Monatsticket fuer das Edmonton Transit System (ETS) gekauft und das hat sich im Nachhinein richtig gelohnt. Damit kann man naemlich in jedem Bus der Stadt unbegrenzt fahren. Ausserdem hat Edmonton eine 12,3 km lange "light train route", die oder das sogenannte "LRT". Diese ebenfalls mit dem Monatsticket befahrbare Bahn faehrt in Edmonton Downtown unter der Erde und ausserhalb oberirdisch.


LRT an juengst erbauter Endstation "Health Sciences"

Wie vermutlich in einigen anderen kanadischen Grossstaedten auch, kann man in Edmonton gemuetlich einkaufen gehen, ohne grossartig an die frische Luft zu muessen. Die vielen Malls sind alle durch Brueckchen und Tunnels untereinander verbunden. Eventuell praktisch fuer heisse Sommer (und 2006 hatte einen...), aber definitv sinnvoll fuer die strengen Winter. Die Durchschnittstemeratur fuer Edmonton's Januar ist -12,5 Grad Celsius. Das Thermoter kann -40 Grad Celsius erreichen. (Im Vergleich: In Karlsruhe sind es im Schnitt 1,2 Grad im Januar)
Also kalt jedenfalls. Und damit ich mich nicht verlaufen konnte, gab's sowas hier:


Fussgaengerplan fuer Edmonton Downtown (wie immer zum Vergroessern anklicken!)

Wer da genau hinschaut, kann erkennen, wie das System mit den Streets und den Avenues funktioniert. Es ist wohl angeblich nicht in jeder nordamerikanischen Grossstadt das gleiche Muster, jedenfalls geht das in Edmonton so: "Streets" sind Strassen von Nord nach Sued, je noerdlicher, desto hoeher die Nummer. "Avenues" sind Strassen von Ost nach West, je westlicher, desto hoeher die Nummer. Nachdem ich das nach einigen Tagen verinnerlicht hatte, fiel es mit sehr leicht, mich in der Stadt zu orientieren. Denn die meisten Strassen sind schnurgerade und Strassennamen findet man fast an jeder Kreuzung. Auf dem Fussgaengerplan oben sieht man Downtown Edmonton. Suedlich davon liegt, durch den Saskatchewan River getrennt, Southside Edmonton. Dort liegt auch die 82nd Avenue, die sogenannte Whyte Avenue. Diese ist eine pulsiernde Gegend mit vielen Laeden, Restaurants, Coffee Shops und Nightlife-Lokalitaeten.


Whyte Avenue

Jeder Edmonton-Reisefuehrer der Welt wird natuerlich auch die "West Edmonton Mall" preisen. Angeblich die groesste Shopping-Mall der Welt. Ich meine, dass man auf der Whyte Avenue gemuetlicher und mindestens genauso gut "shoppen" kann, auch wenn ich kein "Shopping"-Experte bin. Die West Edmonton Mall hat durchaus einige erstaunliche Einrichtungen. Ein Erlebnisbad, einen Eishockeyring, "Waterworld" mit Piratenschiff usw. und den groessten Indoor-Erlebnispark der Welt. Daneben hunderte von Geschaeften, aber eben meist die ueblichen Ketten und so richtig Flair ist in dieser Mall fuer mich nicht aufgekommen. Die sogenannte Bourbon Street ist ganz nett. Hier gibt es eine ganze Reihe Restaurants mit internatinonalen Speisekarten. Ich glaube auch, dass das Vorkommen von Pubs in Malls ziemlich unueblich ist. Mein Fazit: Gesehen haben sollte man es, aber das reicht dann auch. In der Achterbahn bin ich nicht mitgefahren.







sorry, hab vergessen Bild zu drehen
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In Strathcona gibt es samstags den "old strathcona Farmer's Market" und hier gibt es garantiert tonnenweise, was man in der gigantischen West Edmonton Mall nicht bekommt.



Wie man da lesen kann: "You make it, you bake it, you grow it, you sell it". Also alles schoen selbstgemacht und biologisch und so. Erinnerte mich jedenfalls stark an den Wochenmarkt in Ganges auf Salt Spring Island. Nette Atmosphaere, Anziehungs- und Treffpunkt fuer Touristen und Einheimsche.






Um auf das Jobben zurueckzukommen. Nachdem ich eine ganze Weile herumgesucht hatte und (weil ich auf Jobsuche suedlich Strathcona mit dem Fahrrad im Regen herumgeradelt war) leider auch einige Tage krank gewesen war, wollte ich nun einfach irgendeinen Job. Durch die besagte Stelle an der Uni bin ich dann an ein aelteres Ehepaar geraten, welches Hilfe im Garten benoetigte. Das waren Beatrice und Bob. Nach einigem Unkrautjaeten konnte ich mich dann noch etwas kreativer und anspruchsvoller engagieren, indem ich das mit Felsbroeckchen gespickte Beet um etwa ein Drittel verkleinerte. Das Beet ist nun einfacher zu pflegen und Bob kann die Hecke besser schneiden.


Bob, Bea, ich und die Gartenzwerge


hier schon im fortgeschrittenen Stadium


hier die Vollendung

Da habe ich also Steine geschleppt, waehrend es bruetend heiss war in Edmonton. Beatrice hat mich literweise mit kleinen Wasserflaeschen versorgt. Die beiden waren sehr freundlich und gluecklich ueber die Arbeit, die sie selber nicht mehr bewaeltigen koennen. Bob hat viel von seiner Zeit bei der Armee erzaehlt und dass er keinen einzigen Job in seinem Leben bereut hat. Wenn ich mit ihm im Auto gefahren bin, hat er manchmal auf die anderen Autofahrer geschimpft. Ich bin mit dem Bus zur Arbeit gefahren und mittags habe ich nicht selten bei McDonald's gegessen. Und das bringt mich zum Thema Fastfood!

A&W an der Whyte Avenue
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Fastfood ist in Kanada sehr beliebt und vermutlich aehnlich stark vertreten wie in den USA. Neben den in Deutschland bekannten Ketten McDonald's und Burger King (welche hier bei weitem nicht die beliebtesten sind) gibt es da noch Dairy Queen, A&W, Subway, Taco Bell, Wendys, usw... Besonders erwaehenswert (weil kanadischen Ursprungs) ist aber Tim Hortons, wo es alles rund um Donuts, Bagels, Muffins und (natuerlich) Kaffee gibt. Tim Horton war in den 1960er Jahren ein kanadischer Eishockeyspieler in der NHL. Spaeter hat er dann seine eigene Fastfood-Kette aufgemacht. Meiner Erfahrung nach gibt es in Kanada wohl kaum einen von Menschen bewohnten Ort, von dem man nicht zu Fuss innerhalb von fuenf Minuten den naechsten Tim Hortons erreichen kann. Um Wikipedia zu zitieren: "Die aggressive Expansion von Tim Hortons hatte zwei große Veränderungen in dem Kaffee- und Donutmarkt zur Folge: unabhängige Donutshops wurden in Kanada nahezu gänzlich eliminiert und das Verhältnis von Donutshops zu Einwohnern übertrifft nun alle anderen Staaten." Auf Wunsch des kanadischen Militärs eröffnete Tim Hortons sogar eine Filiale auf einem Stützpunkt in Kandahar, Afghanistan. Aber genug von Tim Hortons, von Donuts werde ich sowieso nicht satt. Besser ist da schon A&W, wo ich mit Vorliebe gelegentlich speise. Gefaellt mir besser als McDonald's und unabhaengig von meinem persoenlichen Geschmack hat McDonald's hier auch wohl ein schlechteres Image als in Deutschland. Das Marketing hier ist jedenfalls lange nicht so qualitaetsorientiert. Anyway, soviel dazu.

Das obige Foto habe ich vom obersten Stock eines hohen Universitaetsgebaeudes aufgenommen. Im Hintergrund liegt da Downtown Edmonton. Rechts unten im Bild sieht man Teile von zwei Bruecken ueber den Saskatchewan River. Die obere ist die 1913 erbaute High Level Bridge, bestehend aus einer einspurigen Fahrbahn fuer Autos und einer Eisenbahntrasse obendrueber. Letztere wird heute allerdings nur noch im Sommer von einer kleinen historischen Tram fuer Touristen befahren. Die untere Bruecke wird vom bereits erwaehnten LRT befahren. An beiden Enden der Bruecke verschwindet diese Bahn wieder unter der Erde.
Ich bin viel auf dem grossen Campus der University of Alberta herumgelaufen, die uebrigens eine der fuenf groessten Unis in Kanada ist und rund 36.000 immatrikulierte Studenten hat. Auf den beiden naechsten Fotos sieht man das Innere des HUB, Shopping-Mall und Wohnhaus fuer Studenten. Die Einkaufspassage wird an beiden Seiten von den Fenstern der Studentenzimmer begrenzt. Im zweiten Foto steht im linken Fenster eine symbolisierte Botschaft einiger braver Studenten. In vielen Fenstern protzen die Bewohner allerdings lediglich mit den bislang konsumierten Alkoholmegen in Form von fein saeuberlich gestapelten und nett arrangierten leeren Bierdosen und Schnapsflaschen. Ich bitte das Kopf-nach-links-Legen wieder zu entschuldigen, aber der Computer, an dem ich das hier schreibe, erlaubt kein Drehen der Bilder.

HUB-Passage



Ich hatte vorher erwaehnt, dass ich mich der "Capital EX" beworben hatte. Eine Rueckmeldung davon habe ich zwar nicht mehr erhalten, aber hingegangen als Besucher bin ich trotzdem. Das Ganze war eine Mischung aus Kirmes ("Mess" in Karlsruhe), Kulturausstellung und Produktschau in den Messehallen.

Ich habe in den Messehallen eine eindrucksvolle Auffuehrung einiger First Nations People gesehen und spaeter an anderer Stelle eine Tanzgruppe mit deutsch-bayrischer Performance beobachtet. Das sah dann so aus:
Mal ganz grundsaetzlich: Ich glaube, das vieles, was Amerikaner und Kanadier von Deutschland wissen, irgendwie mit Automarken, Oktoberfest und zweitem Weltkrieg zu tun hat. Ich weiss nicht, ob ich es im Blog-Eintrag zu Vancouver schon geschrieben habe, aber als ich in Mai in dort herumgelaufen bin, habe ich mich auch mit einem Hotdog-Verkaeufer in Downtown unterhalten. Als ich sagte, ich sei aus Deutschland, fing er prompt an, von Autobahnen zu schwaermen, obwohl er vermutlich nie eine gesehen hat und das im uebrigen auch nichts anderes als ein Highway ist. Und das Image vollendeter deutscher Ingenieurskunst ist hier immer noch verankert und hoch angesehen. Deutsches Bier gibt es in Kanada eher selten. In Liquor Stores (Alkohol darf nur dort verkauft werden) gibt es allerdings ueberall Becks in Dosen. Dosenpfand, wie bitte? Und um nochmal zu den feschen Dirndls im obigen Foto zurueckzukommen. Spaeter im Oktober war ich mit Bob und Beatrice aus Edmonton einen Abend zum Essen in einem deutschen Lokal. Angesichts der dortigen rustikalen, bayrischen Dekoration fand ich heraus, dass Bea offensichtlich ueberzeugt war, dass es in Deutschland in den meisten Haeusern so aus sieht. Ich habe dann erklaert, dass bayrische Folklore und Trachten nur ein Teil deutscher Kultur ist. Ich glaube aber, dass es vielen Kanadiern so geht. Und ich bin ueberzeugt, die deutsche Vorstellung von Kanada ist auch nicht ganz zutreffend.
Das obige Foto stammt auch von der "Capital EX", wie man an der hoch in den Himmel ragenden Eistuete am rechten Rand erkennt. Im Vordergrund allerdings eine kleine Praesentation der kanadischen Armee. Das darf offensichtlich nicht fehlen bei so viel Publikumsverkehr. Auch einen Hindernisparcour mit militaerisch getarntem Kriechtunnel fuer die Kleinen gab es.

Abschliessend zu diesem Artikel noch zwei typisch kanadische Fakten:

1. Der Kanadier liebt seinen Pickup-Truck. Auch wenn er eigentlich in Vancouver oder Winnipeg lebt und sein Auto nie etwas anderes als ebenen Asphalt vor den Kuehler bekommen wird. Zuweilen mag der Kanadier auch eine schwarze Gummifront auf der Vorderseite seines Autos, obwohl sein Auto nie eine Schotterpiste sehen wird, von welcher kleine Steinchen den Lack zerkratzen koennen.

Tom's Auto konnte ich ab und zu benutzen

2. Der Kanadier liebt es, seine Haeuser aus Holz zu bauen. Damit meine ich natuerlich nicht Opernhaeuser oder Wolkenkratzer.


Construction Site in Edmonton