Hallo aus Kanada!
Mein letzter Eintrag liegt nun schon 2 Monate und 23 Tage zurueck. Das ist eine halbe Ewigkeit und dieses Blogges im Grunde unwuerdig. Deshalb moechte ich das Schreiben nun wieder aufnehmen und fasse kurz zusammen, was seit dem letzten Eintrag passiert ist. Zur Orientierung empfehle ich folgende Karte, auf der ich meine Reiseroute bis heute grob skizziert habe.
Mein letzter Eintrag liegt nun schon 2 Monate und 23 Tage zurueck. Das ist eine halbe Ewigkeit und dieses Blogges im Grunde unwuerdig. Deshalb moechte ich das Schreiben nun wieder aufnehmen und fasse kurz zusammen, was seit dem letzten Eintrag passiert ist. Zur Orientierung empfehle ich folgende Karte, auf der ich meine Reiseroute bis heute grob skizziert habe.
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Meine bisherige Berichterstattung endet vor meiner Ankunft in Edmonton anfang Juli. Im letzten Blog-Eintrag hatte ich bereits einen kleinen Einblick in meinen Aufenthalt in Albertas Provinzhauptstadt gegeben. Dazu wird noch einiges mehr kommen, wie auch zu meinen weiteren Reisestationen.
Von Anfang August bis Ende September war ich in Whitehorse in der Provinz Yukon Terretories. Ich habe dort bei der Schlittenhunde-Farm "Muktuk Kennels" als Freiwilliger fuer freie Kost und Logis gearbeitet. (Der Begriff "Farm" hoert sich komisch an, aber "Kennels" uebersetzt sich ins deutsche nur etwa wie "Hundezwinger" und das trifft es ueberhaupt nicht.) Der Besitzer Frank Turner ist ein bekannter und erfolgreicher "Musher" beim Yukon Quest, einem 1000 Meilen Schlittenhunde-Rennen von Whitehorse nach Fairbanks, Alaska. Mein Aufenthalt mit den Hunden, den Menschen und der Landschaft dort ist der Grund, dass ich mich im kommenden Februar wieder auf den Weg in den hohen Norden machen werde als Freiwilliger fuer den Yukon Quest 2007. Mit anderen Worten, es hat mir dort sehr gut gefallen und der Bericht im Blog wird interessant.
Um meinen Aufenthaltsort seit knapp zwei Wochen zu lokalisieren, brauchen wir kaeltere Gefilde nicht verlassen. Waehrend ich diese Zeilen tippe, sitze ich in Churchill in der Provinz Manitoba. Ein paar hundert Meter die Strasse runter liegt der Hudson Bay, ich arbeite in der "Lazy Bear Lodge" und gerade in diesem Moment (kein Scherz), naemlich um 9:32 p.m. Ortszeit ertoent wie jeden Tag eine laute Sirene ueber dem Ort. Sie errinnert Einwohner wie Touristen daran, dass die Nacht hereinbricht und mit ihr die Eisbaeren kommen. Churchill nennt sich selbst "Polar Bear Capital of the World". Sobald ich ausfuerhlich ueber meinen Besuch hier schreibe, werde ich auch ein Baer-Foto zur Hand haben. Selbst geschossen versteht sich.


1 Comments:
schön, wieder von dir zu lesen!
groetjes uit Amsterdam!
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