Das Wochenende danach begann am Freitag, dem 23.Juni mit Geocaching am Nachmittag zusammen mit Ron. Zur Erklaerung: Geocaching ist mit einfachen Worten sowas wie Schatzsuche. Irgendwer versteckt irgendwo auf der Welt einen "Cache" und veroeffentlicht im Internet, wie man diesen finden kann. Ein erfolgreicher Finder kann sich sowohl vor Ort als auch im Internet in einem Logbuch verewigen und Gegenstaende im Cache hinterlassen und/oder diese herausnehmen. GPS-Koordinaten sind bei der Suche ein wesentlicher Bestandteil. (www.geocaching.com) Ich hatte aus Deutschland einen "Travelbug" mitgebracht, ein kleines Objekt, das bestimmte Aufgaben erfuellen soll und von Cache zu Cache manchmal rund um die Welt reisen kann.Unser Ziel war der "Oh Deer Saltspring Cache" auf dem Mount Maxwell. Und (shame on me) es war der zweite Anlauf, diesen Cache zu finden. Habe den Travelbug dort auf die Reise geschickt und anschliessend noch die gute Aussicht genossen:

Die Landmasse in der Mitte gehoert schon zu Vancouver Island

Blick von Mount Maxwell auf Fulford Harbour
Am Samstag, dem 24.Juni wurde ich von Melanie zum Segeln auf dem Boot ihres Vaters eingeladen. Nachdem Ron und ich am Morgen das WM-Achtelfinale Deutschland vs. Schweden live gesehen hatten (2:0), wurde ich per Boot um 11 Uhr zum Cherry Point auf Vancouver Island gebracht und dort von Melanie und Vanessa abgeholt. Nach Ladysmith gefahren, dem Startpunkt fuers Segeln. Das Ziel des Segeltoerns war "Pirates Cove", aber im Grunde geht es ja um das Segeln an sich. Auf dem Hinweg hatten wir sogar recht gute Windverhaeltnisse.
Unterwegs und insbesondere auf der Rueckfahrt haben wir geangelt, sowohl mit Angelruten, also auch "Trolling". Letzteres macht man waehrend der Fahrt. Dabei werden die Angelruten am Heck festgemacht und die Schnuere muessen aufgrund der Fahrtgeschwindigkeit mit einem schweren Gewicht in die Tiefe gezwungen werden. Ich hatte uebrigens Gelegenheit, das erste Mal ueberhaupt zu angeln, ein sehr gemuetlicher Sport und gut zum Relaxen. Das Boot hatte ein Sonar-Tiefenmesser, der interessanterweise auch vorbeischwimmende Fische, deren Groesse und Tiefe grafisch angezeigt hat. Troztdem, gefangen hat an diesem Tag leider keiner was. Einmal nur hatte ich einen Fisch "nibbling".

ja, ich mit Sonnenhut

so aehnlich sah der "Fishfinder" aus
Unser Ziel "Pirates Cove" habe ich mal Google Earth herausgesucht. Am oberen Rand des Satellitenfotos erkennt man gut, dass der Zugang zu dieser Bucht recht knifflig ist. Das Riff sieht man naemlich vom offenen Meer aus nicht, und schlaengelt man sich nicht entlang der Markierungen (Foto rechts), laueft man glatt auf. (An dieser Stelle moechte ich nochmal darauf hinweisen, dass man die Blog-Fotos mit Draufklicken vergroessern kann!) Unten rechts sieht man den Strand, den man ueber einen kurzen Pfad durch den Wald erreichen kann. Wir haben also geankert und sind mit dem mitgefuehrten Ruderboot zum Dock gerudert. Mit vier Personen bleibt einem in dieser Nussschale ungefaehr drei Fingerbreit bis zur Wasseroberflaeche. Meine Kamera hat mit mir gebangt.
Unterwegs und insbesondere auf der Rueckfahrt haben wir geangelt, sowohl mit Angelruten, also auch "Trolling". Letzteres macht man waehrend der Fahrt. Dabei werden die Angelruten am Heck festgemacht und die Schnuere muessen aufgrund der Fahrtgeschwindigkeit mit einem schweren Gewicht in die Tiefe gezwungen werden. Ich hatte uebrigens Gelegenheit, das erste Mal ueberhaupt zu angeln, ein sehr gemuetlicher Sport und gut zum Relaxen. Das Boot hatte ein Sonar-Tiefenmesser, der interessanterweise auch vorbeischwimmende Fische, deren Groesse und Tiefe grafisch angezeigt hat. Troztdem, gefangen hat an diesem Tag leider keiner was. Einmal nur hatte ich einen Fisch "nibbling".

ja, ich mit Sonnenhut

so aehnlich sah der "Fishfinder" aus
Unser Ziel "Pirates Cove" habe ich mal Google Earth herausgesucht. Am oberen Rand des Satellitenfotos erkennt man gut, dass der Zugang zu dieser Bucht recht knifflig ist. Das Riff sieht man naemlich vom offenen Meer aus nicht, und schlaengelt man sich nicht entlang der Markierungen (Foto rechts), laueft man glatt auf. (An dieser Stelle moechte ich nochmal darauf hinweisen, dass man die Blog-Fotos mit Draufklicken vergroessern kann!) Unten rechts sieht man den Strand, den man ueber einen kurzen Pfad durch den Wald erreichen kann. Wir haben also geankert und sind mit dem mitgefuehrten Ruderboot zum Dock gerudert. Mit vier Personen bleibt einem in dieser Nussschale ungefaehr drei Fingerbreit bis zur Wasseroberflaeche. Meine Kamera hat mit mir gebangt.
Das letzte Foto von Moskito #52318
Warum ich den Moskito fotografiere? Der Strand von Pirates Cove und der Pfad dorthin waren voll von Moskitos. Wer's nicht kennt, kann ja mal das Wort "itchy" nachschlagen. Wir sind schnell zum Boot zurueckgekehrt. Auf dem Rueckweg wurde viel geangelt, wie schon beschrieben. Das erste Foto hier drunter zeigt einen Holz-Transportschiff. Es befand sich noch in Schraeglage, weil es kurz vorher seine Ladung ins Wasser entleert hatte.
Abends gab es ein Campfire am Wasser, dazu Hotdogs und frische "Prawns" mit Knoblauchbutter. Yummy! Die Prawns in der weissen Schuessel leben noch zum Zeitpunkt der Aufnahme. Die auf dem naechsten Foto leben nicht mehr.
Den Sonntagvormittag und Nachmittag bin ich von den Maedels in Duncan und Umgebung herumkutischiert worden, bevor ich am speaten Nachmittag eine Fahrt mit dem "Dayliner" (dem einzigen Passagierzug auf Vancouver Island) von Duncan nach Victoria machen wollte. Ein laaaangsamer Zug, aber schoene Landschaften waehrend der Fahrt. Melanie und Bryanne haben mir uebrigens versichert, sie seien noch nie in ihrem Leben mit einem Zug gefahren. Klingt traurig, aber es gibt auf Vancouver Island einfach keine gute Moeglichkeit und auch keine Notwendigkeiten, mit dem Zug zu fahren. Eisenbahntechnisch ist Kanada sowieso bei weitem nicht so erschlossen wie Europa. Dafuer gibt's halt Greyhound-Busse.
Nach Victoria musste ich sowieso, weil ich dort Montag abgeholt wurde und so konnte ich auf Montag wieder bei Belindas Eltern uebernachten. Abends gab es noch die Wiederholung des WM-Spiels Niederlande gegen Portugal, es wurde bekanntlich ein ausserordentliches Kartenspiel.














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