Seit gut einer Woche bin ich nun auf Salt Spring Island. Das ist die groesste aller sogenannten Gulf Islands in der Strait of Georgia.(www.saltspringisland.org) Die Faehre hierher von Swartz Bay (Vancouver Island) nach Fulford Harbour war bei weitem kleiner als die von Vancouver nach Swartz Bay und das man trotzdem drinnen sitzen kann, hab ich erst bei Ankunft erkannt...Belinda und Ron (Verwandte meiner Mendener Nachbarn) sind gleichzeitig sowohl meine ausgezeichneten Gastgeber als auch Arbeitgeber. Sie sind hier property-manager und fuer mich fallen allerlei Gartenarbeiten an. Bis jetzt war das hauptsaechlich Unkraut jaeten, mit dem Truck (fuer Rouven: Dodge 4x4) Seasoil holen und auf den Beeten verteilen. Von Dienstag bis Donnerstag arbeite ich mit der Crew zusammen, je nach Tag zwischen vier und acht Leute inklusive mir. Viele Wege werden hier auf dem Wasser erledigt, so werden z.B. die anderen Arbeiter morgens mit dem Boot abgeholt. Auf dem Grundstueck sind Golf-Carts zweckmaessig.
schoene Aussichten bei der Arbeit
Hier gibt es eine grosse Zahl an Rehen, die im Vergleich zu denen in Deutschland kaum schreckhaft sind. Wenn ich im Keller am Computer sitze, bekomme ich fast jedesmal die Gelegenheit fuer ein Rehfoto wie z.B. das unter diesem Absatz. Weiterhin sind da zu sehen ein Kolibri und zwei Tiere, die mir bei der Arbeit ueber den Weg gekrochen sind.
a hummingbird
a garter snake
ein Baumfrosch
Interessant sind auch die Weisskopfadler. Nicht ungewoehnlich hier, aber erst gestern haben wir waehrend der Arbeit beobachtet, wie einer der Adler mit dem Nestbau beschaeftigt war. Das ist selbst fuer hier etwas aussergewoehnliches und wer sich Nestbau vorstellt wie das fragile Stoeckchenwerk einer Blaumeise, der irrt. Die Adler tragen Aeste von ueber einem Meter durch die Luefte, nachdem sie diese einfach an den Baeumen abgebrochen haben. Ich werde noch versuchen, dass fotografisch festzuhalten.
Am Freitag am Tag nach meiner Ankunft waren wir unter anderem in Cowichan Bay in einer Baeckerei und ich habe zum ersten Mal in Kanada richtiges Brot gesehen. Es gibt diese Baeckereien (z.B. von deutschen Einwanderern), man muss sie nur finden.
Samstag waren wir in Ganges, der groessten Stadt auf Salt Spring Island. Am Samstag ist dort Markt. Dort spiegelt sich gut der Charakter der Insel wieder. Salt Spring ist bekannt fuer guten Kaese, gute Weine und alle Arten von "organic food". So gibt es viele Obst- und Gemuesestaende, aber auch auch zahlreiche Kuenstler stellen aus und verkaufen. Die Website von Salt Spring sagt: "For the population, there are a very large number of artists, sculptors and musicians living here." Das stimmt offensichtlich und ich moechte es mal so formulieren: ein grosser Teil der 11.000 Einwohner auf Salt Spring lebt zu einem gewissen Grad "alternativ".
Sonntag waren wir auf dem Mount Maxwell, dem hoechsten Berg auf der Insel und waere die Sicht auch nur annaehernd gut gewesen, wuerde ich jetzt Bilder in den Blog stellen.
Dann moechte ich noch nicht unerwaehnt lassen, dass ich am Tag meines letzten Blog-Postings vor der Faehrfahrt nach Salt Spring noch mit Matthias im Royal BC Museum
(www.royalbcmuseum.bc.ca) war. Eine Rundreise durch die nach europaeischen Massstaeben kurze Geschichte von British Columbia, insbesondere von Vancouver Island. Es gibt eine grossartige Ausstellung ueber die "First Nation People" (Indianer sagt man nicht) und anschliessend einiges ueber die Kolonisierung. Dem interessierten Leser empfehle ich, die kleine Tafel auf der rechten Seite zu vergroessern, um eine Kleinigkeit mehr ueber das Zusammentreffen von Ureinwohnern und Europaeern zu lesen. Im Bereich ueber Natur und Tierwelt haben wir viele Dinge vom West Coast Trail wiedergesehen, allerdings weniger lebendig. Ich weiss jetzt, dass der Weisskopfadler "Bald Eagle" heisst und das der auf dem Foto (siehe Eintrag vom WCT) ein junger Bald Eagle war. Neben den Ottern haben wir auf dem Trail offenbar "Minks" gesehen und eine Donkey Engine hatte das Museum auch. Donkey Engines sind Dampfmaschinen, mit deren Hilfe die Holzarbeiter anfang des letzten Jahrhunderts Baumstaemme durch den Wald ziehen konnten. Wir haben auf dem West Coast Trail zweimal eine gesehen. Relikte aus der Dampfmaschinenzeit mitten im Urwald.
(www.royalbcmuseum.bc.ca) war. Eine Rundreise durch die nach europaeischen Massstaeben kurze Geschichte von British Columbia, insbesondere von Vancouver Island. Es gibt eine grossartige Ausstellung ueber die "First Nation People" (Indianer sagt man nicht) und anschliessend einiges ueber die Kolonisierung. Dem interessierten Leser empfehle ich, die kleine Tafel auf der rechten Seite zu vergroessern, um eine Kleinigkeit mehr ueber das Zusammentreffen von Ureinwohnern und Europaeern zu lesen. Im Bereich ueber Natur und Tierwelt haben wir viele Dinge vom West Coast Trail wiedergesehen, allerdings weniger lebendig. Ich weiss jetzt, dass der Weisskopfadler "Bald Eagle" heisst und das der auf dem Foto (siehe Eintrag vom WCT) ein junger Bald Eagle war. Neben den Ottern haben wir auf dem Trail offenbar "Minks" gesehen und eine Donkey Engine hatte das Museum auch. Donkey Engines sind Dampfmaschinen, mit deren Hilfe die Holzarbeiter anfang des letzten Jahrhunderts Baumstaemme durch den Wald ziehen konnten. Wir haben auf dem West Coast Trail zweimal eine gesehen. Relikte aus der Dampfmaschinenzeit mitten im Urwald. passend zum Royal BC Museum "Nachtrag" vom WCT: Donkey Engine











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