Um diesem Blog mal eine gewisse Aktualitaet zu geben, moechte ich, bevor ich mal wieder zurueckliegende Eregnisse nachtraeglich niederschreibe, mal die Situation hier beschreiben, in der ich das hier tippe. Es ist 10:01 pm an einem Sonntag, dem 23.Juli und ich sitze an einem Desktop-Computer in einem Privathaus in Edmonton, Alberta. Das Haus gehoert April und Tom, dem Bruder von Belinda auf Salt Spring und waehrend deren Deutschland-Aufenthalt betreibe ich hier im Juli ca. 3 lang Wochen "Housesitting". Geld verdiene ich zurzeit mit Gartenarbeit bei einem aelteren Ehepaar unweit meiner Unterbringung. Nachdem ich schon vor Tagen die Fotos fuer diesen Blogeintrag in einem Internetcafe hochgeladen habe (in diesem Haus kein DSL!), ergreife ich also endlich neben der Gelegenheit auch das getippte Wort, um es an Euch zu richten ;-) Dazu hoere ich SWR3 uebers Netz und versuche, mit einigen Corona Light gegen die hier herrschende unmenschliche Hitze anzukaempfen. Genau wie in Deutschland werden naemlich hier die Tage Hitzerekorde verzeichnet.
Global warming, eh ?
Global warming, eh ?

Nun aber zum heutigen Thema:
Nach vier wunderbaren Wochen auf Salt Spring und Vancouver Island nahm ich also am Donnerstag, dem 29.Juni Kurs auf Edmonton. Zunaechst gab's aber am Tag zuvor noch ein abschliessendes Abendessen mit dem Team, sozusagen zu meinen Ehren:
super Truppe in einem super Monat
Am Donnerstagmorgen hat mich Ron dann frueh mit dem Boot zum Ferry-Terminal nach Sidney gebracht. 8:00 Uhr Faehre erwischt und mal wieder eine schoene Ueberfahrt gehabt, diesmal zurueck nach Swartz Bay. Von dort mit dem Bus nach Vancouver Downtown. Meine Unterbringung war diesmal ein HI Hostel. (HI = Hostelling International) Zeug abgeladen und nochmal durch die Stadt gelaufen. Ich kannte die City zwar schon, aber diesmal hab ich ein paar schoene Fotos mehr geschossen:

Tatsaechlich, die Baeume links wachsen auf dem Dach!
Am Abend habe ich mich dann mit Shimpei, meiner Bekanntschaft aus Tofino, getroffen. Mit dem Skytrain, welcher witzigerweise die ersten paar Stationen in Downtown so gar nicht Skytrain-maessig unter der Erde verkehrt, sind wir in Richtung Commercial Drive suedoestlich von Downtown gefahren. Was den Commercial Drive angeht, kann ich es besser als der Lonely Planet Reisefuehrer auch nicht wiedergeben: "A kaleidoscope of immigrants has made 'The Drive' the city's best strip for ethnic and fusion food adventuring".

Interessant: Der Skytrain faehrt vollautomatisch ohne Personal,...

... was einem dieses Foto vom Kopf des Zuges aus erlaubt

ein Eindruck vom "Commercial Drive"
Bereits Tage zuvor hatten wir uns per Mail auf jamaikanisches Essen geeinigt. Fuer mich gab es also im jamaikanischen Restaurant "Riddim n' Spice" Chicken und Goat gemischt, dazu Reis. (Goat = Ziege) Das Essen war zwar lecker, aber das Fleisch hatte fuer meinen Geschmack entschieden zu viele Knochen. Beim naechsten Mal vielleicht doch Griechisch?

vor dem "Riddim 'n Spice"
Im Anschluss haben wir uns dann in einem original-italienischen Cafe niedergelassen. Einen doppelten Espresso fuer mich und folgende wunderschoene Deckenmalerei fuer alle Blogleser:

:-)
Spaeter sind wir dem Skytrain zurueck gefahren zur Waterfront in Downtown. Dort sind mir noch einige schoene Sunset-Aufnahmen gelungen. Naemlich eine wie diese:





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