Moose Travel Network Trip "Coho"

Um meine Reise von Vancouver nach Edmonton interessanter zu gestalten und nicht in relativ langweiligen Greyhound-Bussen zu sitzen, entschied ich mich, einen Teil des Weges mit einer Tour des "Moose Travel Networks" zu verbinden. Dieses Unternehmen kutschiert vor allem Backpacker in kleinen Bussen und Vans durch Kanada. Unterwegs wird an interessanten Aussichtspunkten, Sehenswuerdigkeiten oder Activities angehalten. Durch die "jump on/ jump off flexibility" kann man den Trip zwischendurch ohne Aufpreis unterbrechen und an einem Uebernachtungsort laenger bleiben, wenn es einem dort gefaellt. Die Fahrer sind gleichzeitig sowas wie Reisefuehrer.
Ich entschied mich fuer den "Coho" Trip von Vancouver in Richtung Banff und dann durch die Rocky Mountains. Nach den vier Tagen hab ich dann noch von Banff aus einen einen Greyhound-Uebernachtbus nach Edmonton genommen.
Ich entschied mich fuer den "Coho" Trip von Vancouver in Richtung Banff und dann durch die Rocky Mountains. Nach den vier Tagen hab ich dann noch von Banff aus einen einen Greyhound-Uebernachtbus nach Edmonton genommen.


Toni, unserer Fahrer. "Let's hit the road again"
An dieser Stelle wuerde ich wohl ein Gruppenfoto in den Blog kleben, wie auf den vielen schoenen Werbefotos vom Moose Network. Leider stelle ich fest, das wir sowas zu keinem Zeitpunkt gemacht haben. In meiner Gruppe waren nur 2 andere Alleinreisende so wie ich. Das erschwert die Gruppenbildung etwas. Andererseits is die Gruppe gar nicht 4 Tage zusammen geblieben. Nicht alle hatten Coho gebucht, so mussten manche schon nach den ersten beiden Etappen in Banff umsteigen. Wieder andere sind dort geblieben. Die letzten beiden Etappen waren wir effektiv nur 5 Personen inklusive Fahrer, aber der Reihe nach...
Tag 1: Vancouver to Shuswap Lake (June 30th)
Tag 1: Vancouver to Shuswap Lake (June 30th)
Die Gruppe fuer die ersten beiden Tage bestand aus 11 Leuten plus Toni, dem Fahrer. 3 Australier, 1 Englaenderin, 2 Brasilianer, 2 Kanadier und 3 Deutsche inklusive mir. Die Namen weiss ich schon gar nicht mehr alle. 72,7 % Frauenanteil.
Nachdem einige Hostels in Vancouver abgeklappert waren und wir anschliessend noch zum Bezahlen im Moose-Buero waren, ging's ab auf den Highway. Den ersten Tag sind wir ganz dem Trans Canada Highway (Nummer 1) gefolgt, teils auch dem Fraser River. Die erste Pause gab's bei den Bridal Veil Falls, immerhin 122 Meter hoch und ich Depp lass die Digicam im Van liegen. Daher muss fuers erste dieses lausige Foto von meinem Handy reichen.

Nachdem einige Hostels in Vancouver abgeklappert waren und wir anschliessend noch zum Bezahlen im Moose-Buero waren, ging's ab auf den Highway. Den ersten Tag sind wir ganz dem Trans Canada Highway (Nummer 1) gefolgt, teils auch dem Fraser River. Die erste Pause gab's bei den Bridal Veil Falls, immerhin 122 Meter hoch und ich Depp lass die Digicam im Van liegen. Daher muss fuers erste dieses lausige Foto von meinem Handy reichen.

Ich werde wohl noch bessere bekommen, im Zweifel halt hier gucken. Wo ich beim Knipsen stehe, ist aber eh eine Absperrung. Man koennte ja stolpern, uiuiui.
Mittagspause war in Hope. In diesem Staedtchen stehen an jeder Ecke Holzfiguren wie der Adler auf dem Foto. Das besondere daran ist, dass die Figuren alle komplett mit der Kettensaege gefertigt wurden. Respekt.
Mittagspause war in Hope. In diesem Staedtchen stehen an jeder Ecke Holzfiguren wie der Adler auf dem Foto. Das besondere daran ist, dass die Figuren alle komplett mit der Kettensaege gefertigt wurden. Respekt.
Am fruehen Nachmittag erreichten wir die historische Alexandra Bridge. Was es damit auf sich hat, lest ihr am Besten auf der Infotafel. Hier empfiehlt sich Vergroessern. Auf dieser rostigen Bruecke, heute durch eine moderne in Sichtweite ersetzt, fuhren die Pferdewagen. Damals war der Gitterrost mit Holzplanken bedeckt.


Unser naechster Halt war in Lytton, dem Ort mit der angeblich hoechsten je in Kanada gemessenen Temperatur (ca.40 C). Ausserdem fliessen hier das gruene Wasser des Thompson River und das braune, schlammreiche Wasser des Fraser River zusammen. Vor der kurzen Verschnaufpause vom langen Autofahren hat uns Toni noch eine Stelle gezeigt, wo man das gut fotografieren kann. Das kann man auch auf Google Earth so gut sehen, das ich mir nicht verkneifen konnte, auch ein Luftbild einzuklinken. Ausserdem fuehrt dort eine Eisenbahnbruecke ueber den Thompson River und ich konnte einen ganz schoen schwer beladenen Zug erwischen.Die nachfolgende Strecke entlang des Thompson Rivers in Richtung Cache Creek fuehrt durch eine aeusserst trockenes Gebiet. Die Landschaft ist gelblich und weit weniger bewaldet. Toni nannte das "Canadian desert". Ein Eindruck von "Kanada's Wueste" bekommt man auf den Zug-Fotos. Auf der Fahrt habe ich immer wieder Exemplare dieser langen Frachtzuege gesehen.


Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass der erste Zug in Lytton ein "Canadian Pacific, CP" und der zweite ein "Canadian National, CN" war. Oder doch ? ;-)
Jedenfalls sind das die beiden grossen Frachtgesellschaften. Mitfahren geht nicht, Personenverkehr macht nur VIA Rail.
Um fuenf gab's ne weitere Pause ohne grossartige Aussicht und um sechs erreichten wir den Kamloops Lake, der da so aussieht:
Unser Tagesziel war das kleine Hostel "Copper Island Inn" am Shuswap Lake, genauer an einem seiner vier Arme, dem Scotch Creek. Ein nahegelegener Campingplatz grenzt direkt ans Wasser, so konnte ich noch kurz schwimmen gehen. Da wir nicht in der Gruppe dorthin gegangen waren, haben wir uns am Strand etwas verpasst. Aber bevor wir uns spaeter alle im Pub neben dem Hostel trafen, blieb sowieso kaum Zeit. Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann noch das WM-Viertelfinale Deutschland-Argentinien auf Grossbildleinwand zeitversetzt uebertragen. Ich kannte das Ergebnis zwar (4:2, Elfmeterschiessen), aber sehen muss man es ja trotzdem.
Tag 2: Shuswap Lake to Banff (July 1st)
(CANADA DAY!)
Am naechsten Morgen haben wir dann alle noch das Viertelfinale England-Portugal geschaut, da ja immerhin eine Britin mit bei uns an Bord war. Zu ihrem Verdruss verlor England (1:3, Elfmeterschiessen), den Brasilianern hat's gefallen.
Unser erster Halt war dann bei Craigellachie, dem Ort, an dem im Jahre 1885 "the last spike" (den letzten Bolzen, Nagel...) zur Fertigstellung der ersten transkontinentalen Eisenbahnstrecke eingeschlagen wurde. Und der Mann mit dem Werkzeug und weissem Rauschebart ist nicht Opa Hoppenstedt, sondern Donald Smith, damals ein hohes Tier bei der Canadian Pacific Railroad. Mir gefaellt besonders der Zylindermann links ueber ihm.
Weiter den Highway No. 1 hinauf ist die naechste Stadt dann Revelstoke. Zeitlich gesehen haben wir dort wahrscheinlich Mittagspause gemacht. Jedenfalls beginnt ab dort ein Gebiet mit National Parks. Neben dem Banff National Park und Jasper National Park gibt es noch die kleineren Yoho, Kootenay und Glacier, welchen wir zuerst passierten. Eine Uebersicht bekommt man bei Vergroesserung des Fotos unten. Der Glacier National Park liegt zwischen Revelstoke und Golden und mittendrin verlaeuft der Rogers Pass, ein Gebirgspass auf 1330 Meter Hoehe. Der Trans-Canada Highway fuehrt drueber, die Eisenbahn faehrt irgendwo drunterher. Inmitten des Glacier National Parks liegt auch das Rogers Pass Center, in dem man viel ueber die oertliche Fauna und den Park erfahren kann. Waehrend Pumas und Baeren drinnen ausgestopft waren, liefen draussen sehr lebendige Squirrels herum. Auf dem Foto unten habe ich eines fotografiert, wie es gerade ein gruenes Bonbon eines japanischen Touristen vertilgt. Das man nicht fuettern soll/darf, wird man diesen Leuten nie beibringen koennen.
Jedenfalls sind das die beiden grossen Frachtgesellschaften. Mitfahren geht nicht, Personenverkehr macht nur VIA Rail.
Um fuenf gab's ne weitere Pause ohne grossartige Aussicht und um sechs erreichten wir den Kamloops Lake, der da so aussieht:
Unser Tagesziel war das kleine Hostel "Copper Island Inn" am Shuswap Lake, genauer an einem seiner vier Arme, dem Scotch Creek. Ein nahegelegener Campingplatz grenzt direkt ans Wasser, so konnte ich noch kurz schwimmen gehen. Da wir nicht in der Gruppe dorthin gegangen waren, haben wir uns am Strand etwas verpasst. Aber bevor wir uns spaeter alle im Pub neben dem Hostel trafen, blieb sowieso kaum Zeit. Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann noch das WM-Viertelfinale Deutschland-Argentinien auf Grossbildleinwand zeitversetzt uebertragen. Ich kannte das Ergebnis zwar (4:2, Elfmeterschiessen), aber sehen muss man es ja trotzdem.
(CANADA DAY!)
Am naechsten Morgen haben wir dann alle noch das Viertelfinale England-Portugal geschaut, da ja immerhin eine Britin mit bei uns an Bord war. Zu ihrem Verdruss verlor England (1:3, Elfmeterschiessen), den Brasilianern hat's gefallen.
Aufenthalts-,Fruehstuecks-,TV- und Internetraum
Unser erster Halt war dann bei Craigellachie, dem Ort, an dem im Jahre 1885 "the last spike" (den letzten Bolzen, Nagel...) zur Fertigstellung der ersten transkontinentalen Eisenbahnstrecke eingeschlagen wurde. Und der Mann mit dem Werkzeug und weissem Rauschebart ist nicht Opa Hoppenstedt, sondern Donald Smith, damals ein hohes Tier bei der Canadian Pacific Railroad. Mir gefaellt besonders der Zylindermann links ueber ihm.
Weiter den Highway No. 1 hinauf ist die naechste Stadt dann Revelstoke. Zeitlich gesehen haben wir dort wahrscheinlich Mittagspause gemacht. Jedenfalls beginnt ab dort ein Gebiet mit National Parks. Neben dem Banff National Park und Jasper National Park gibt es noch die kleineren Yoho, Kootenay und Glacier, welchen wir zuerst passierten. Eine Uebersicht bekommt man bei Vergroesserung des Fotos unten. Der Glacier National Park liegt zwischen Revelstoke und Golden und mittendrin verlaeuft der Rogers Pass, ein Gebirgspass auf 1330 Meter Hoehe. Der Trans-Canada Highway fuehrt drueber, die Eisenbahn faehrt irgendwo drunterher. Inmitten des Glacier National Parks liegt auch das Rogers Pass Center, in dem man viel ueber die oertliche Fauna und den Park erfahren kann. Waehrend Pumas und Baeren drinnen ausgestopft waren, liefen draussen sehr lebendige Squirrels herum. Auf dem Foto unten habe ich eines fotografiert, wie es gerade ein gruenes Bonbon eines japanischen Touristen vertilgt. Das man nicht fuettern soll/darf, wird man diesen Leuten nie beibringen koennen.
Am spaeten Nachmittag erreichten wir dann den Emerald Lake. Der ist so schoen blau, dass gleich ein Konferenz-Center dran gebaut wurde. Und man sieht es auf den Fotos nicht, aber es gab eine Menge Touristen. Und die Touristenhorden sollten wir auch von dort an nicht mehr loswerden... Allerdings gehoerten wir ja selbst auch dazu.
Naechste Station: Eine "Natural Bridge" ueber den Kicking Horse River. Die Tafel (bei Bedarf vergroessern) erklaert, dass hier das Wasser mithilfe von Sand und Kies mit der Zeit eine natuerliche Bruecke aus dem Kalkstein geformt hat.
Ach ja, um kurz nach sieben wurde ich dann schlagartig um 7,5 % Provincial Sales Tax erleichtert. Alberta goennt sich als einzige Provinz den Luxus, eine solche nicht zu erheben. Bleiben nur noch die 6 % Goods and Services Taxes wie ueberall in Kanada. Und warum? - Das steht in der Bildunterschrift!

welcome to Alberta, oil field country
Es wurde dann zusammen entschieden, den Lake Louise nicht mehr am gleichen Tag zu besichtigen, sondern am naechsten Morgen. Also ging's ab nach Banff und dort ins HI Hostel. Bei einer Bevoelkerung von nur etwa 8000 Einwohnern empfaengt Banff jaehrlich 4 Millionen Touristen. Und am Canada Day muss ein Grossteil davon in der Stadt gewesen sein. Jedenfalls war es wohl noch voller als sonst im Sommer. Essen waren wir alle zusammen in "The Old Spaghetti Factory" und anschliessend ist Toni mit einem Teil der Gruppe noch in der Stadt geblieben. Zum "Canada Day"-Pferdeshow gucken und spaeter zum Feuerwerk und davor und danach zum Pubcrawling.

zur Show lief der Song "I am Canadian" von Bosson

Kanada feiert sich selbst. Alles Gute zum Geburtstag!
Tag 3: Banff to Jasper (July 2nd)
Von diesem Tag an war die Gruppe wesentlich kleiner. Einige mussten umsteigen, einige blieben in Banff. Da waren's nur noch 5 plus Toni. Wir machten uns also auf den Weg nach Jasper auf dem Highway 93 oder auch "The Icefields Parkway". Morgentlicher Programmpunkt war zuerst der Lake Louise. Weltbekannt, Touristenmagnet und blau. "Das muss man gesehen haben!" Ist aber wirklich ein ganz netter Anblick. Und fuer schlappe 38 Dollar pro Stunde kann man sich sogar ein Boot darauf mieten und den anderen Touristen das Motiv verderben. Daneben steht das Chateau Lake Louise, ein elegantes Fuenf-Sterne-Hotel aus dem Hause Fairmont. Fuer eine bessere Perspektive bin ich einfach mal in die teuerste Etage gefahren und hab aus dem Fenster fotografiert. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Chateau Lake Louise am Ufer des Sees

Weiter nach Norden auf dem Highway 93. Kurz nach einem Aussichtspunkt auf den Crowfoot Glacier erreichten wir dann den Bow Lake, mein persoenlicher Favorit. Um das mal zu erklaeren: Das Schmelzwasser der Gletscher spuelt rock flour, also "Steinmehl" in die Seen, welches die Gletscher von den Felsen abgeschliffen haben. Dieses streut vorallem blaue Lichtanteile und das Wasser erscheint blau. Eigentlich ist das Wasser aber voellig klar.




Woelfe oder Baeren haben wir unterwegs leider nicht gesehen. Aber sobald irgendwas mit vier Beinen auf der Strasse oder am Strassenrand laeuft, halten sofort viele Leute ihre Fahrzeuge an und glotzen. Also wir auch :-) Einmal war eine Herde Mountain goats unterwegs und auf dem zweiten Foto sieht man wohl einen Elch, jedenfalls ist es kein Moose und auch kein Karibu. Und fuer ein Reh ist es zu gross.


Einen Vorteil hatte das Reisen mit wenig Leuten auf alle Faelle: Man hatte Platz. In einer bequemen Position kann man die draussen vorbeifahrende grossartige Kulisse umso mehr geniessen!
Mittagspause gab es an diesem Tag mit Blick auf den North Saskatchewan River:

Ungefaehr 40 km spaeter stiessen wir dann auf eine seltsame Schleife im Highway. Toni erklaerte uns, dass hier damals irgendwas beim Bau der Strasse schiefgelaufen sei bezueglich der Hoehenunterschiede. Genau weiss ich es nicht. Aber ich glaube mit Google Earth sieht man, was ich meine:

Unser naechster Halt war der Athabasca Gletscher des Columbia Icefields. Wie der Strassenname "Icefields Parkway" treffend sagt, fuehrt der Highway von Banff nach Jasper durch ein Gebiet mit Eisfeldern gewaltigen Ausmasses. Darunter ist das Columbia Icefield, welches mit ca. 325 km2 das groesste in den kanadischen Rocky Mountains und eine der groessten Eisflaechen suedlich des Polarkreises ist. An seinen Ecken befinden sich einige der hoechsten Berge der kanadischen Rockies, z.b. der Mount Columbia (3747 m), der South Twin Peak (3684 m) oder der Mount Kitchener (3505 m). Jaehrlich fallen hier bis zu sieben Meter Schnee. Eine der grossen Gletscherzungen des Columbia Icefields und der meistbesuchte Gletscher Nordamerikas ist der Athabasca Glacier. Er ist 100 bis 365 Meter dick. Vom Schnee des Eisfelds gespeist, bewegt sich der Gletscher 15 bis 20 Meter pro Jahr am unteren Ende. Wenn in heissen Sommern das Eis unten schneller schmilzt als es nachfliessen kann, schrumpft der Gletscher. Weltweit ziehen sich die Gletscher schon seit Jahren zurueck. Der Athabasca Gletscher hat sich seit dem spaeten 19. Jahrhundert um ueber 1500 Meter zurueckgezogen. Auf dem kurzen Fussmarsch zur Gletscherkante stoesst man in regelmaessigen Abstaenden auf Schilder mit Jahreszahlen, korrespondierend zu der damaligen Ausdehnung des Gletschers. Bei Google Earth veranschaulichen einige Markierungen das ganz gut. (52°12´N, 117°15´W und "Google Earth Community" einschalten)


so weit ragte der Gletscher im Jahr 1992
Wir machten uns also zu Fuss auf, den Gletscher zu erreichen und erkundeten ihn ein Stueck. Fuer eine gefuehrte Gletscherwanderung bleib natuerlich keine Zeit. Uebrigens kann man sich auch mit dem "Snow Coach" ueber das Eis fahren lassen. Snow Coaches sind busähnliche, 20 Tonnen schwere Spezialfahrzeuge, ausgerüstet mit Klimaanlage, monströsen Reifen und Platz für über 50 Fahrgäste. Geld lassen kann man dort ueberall genug.



Gletschermuehlen mahlen langsam, aber offenbar kraeftig
Uebrigens fliesst das Schmelzwasser des ganzen Columbia Icefields hier an der nordamerikanischen kontinentalen Wasserscheide in den Pazifik, in den Atlantik (ueber den Hudson Bay) und in das Arktische Meer ab. Eine weitere, dreifache Wasserscheide gibt es in Nordamerika sonst nur noch im Glacier Nationalpark in Montana.




















